1 Funktionsweise
RPO (Recovery Point Objective) legt fest, wie alt die zuletzt wiederherstellbaren Daten maximal sein dürfen – also wie viel Datenverlust toleriert wird. RTO (Recovery Time Objective) legt fest, wie schnell Systeme nach einem Ausfall wieder verfügbar sein müssen.
- RPO kurz: häufige Backups oder Replikation nötig
- RTO kurz: schnelle Restore-Wege, ggf. Hot-Standby
- Business-Impact: Ziele leiten sich aus Prozesskritikalität ab
2 Typische Einsatzbereiche
- Definition von Backup-Intervallen und Aufbewahrung
- Auswahl zwischen Snapshot, Replikation und klassischem Backup
- Priorisierung, welche Systeme zuerst wiederhergestellt werden
3 Wichtige Hinweise
- Ziele ohne getestete Restore-Prozesse sind wirkungslos.
- Sehr kurze RPO/RTO erhöhen Kosten und Komplexität spürbar.
- RPO und RTO gehören in Notfallpläne und sollten regelmäßig überprüft werden.
4 Fazit
RPO und RTO machen Datensicherheit messbar: Sie übersetzen Geschäftsrisiko in konkrete technische Anforderungen an Backup, Replikation und Wiederherstellung.