Reverse DNS löst nicht einen Namen zu einer IP-Adresse auf, sondern eine IP-Adresse zu einem Hostnamen. Technisch geschieht dies über PTR-Records in speziellen Reverse-Zonen.
1 Funktionsweise
Für IPv4 und IPv6 gibt es eigene Reverse-Zonen. Zuständig ist meist der Provider oder Betreiber des IP-Netzes.
- PTR-Record: verweist von IP-Adresse auf Hostname.
- Forward Confirmed Reverse DNS: Hostname zeigt wieder auf die IP zurück.
- Provider-Zuständigkeit: PTR wird oft nicht im normalen Domain-DNS gesetzt.
2 Bedeutung für Mailserver
Viele empfangende Mailserver prüfen Reverse DNS als Reputationssignal.
- PTR sollte zum Mailservernamen passen.
- Der Hostname sollte per A/AAAA wieder zur IP zeigen.
- Fehlende oder generische PTRs können Zustellbarkeit verschlechtern.
3 Fehlersuche
Reverse DNS wird mit Tools wie dig, host oder Online-DNS-Checks geprüft.
- IP-Adresse und zuständigen Provider klären.
- PTR und Forward Lookup vergleichen.
- Änderungen wegen DNS-Caches mit Verzögerung erwarten.
4 Fazit
Reverse DNS ist ein kleines, aber wichtiges Detail sauberer Infrastruktur. Besonders bei Mailservern sollte der PTR-Record bewusst gepflegt werden.