In WireGuard ist jeder Kommunikationspartner ein Peer. Ein Peer kann ein einzelnes Gerät, ein Server oder eine Gegenstelle in einem Site-to-Site-Tunnel sein.
1 Wichtige Parameter
Die Peer-Konfiguration ist bewusst schlank, aber sehr aussagekräftig.
- PublicKey: identifiziert die Gegenstelle.
- AllowedIPs: definiert erreichbare Netze oder Client-Adressen.
- Endpoint: Adresse und Port einer erreichbaren Gegenstelle.
- PersistentKeepalive: hilfreich hinter NAT.
2 AllowedIPs
AllowedIPs bestimmen sowohl Routing als auch Zugriffserwartung. Dadurch sind sie besonders wichtig für die korrekte Funktion.
- Bei Clients oft einzelne /32- oder /128-Adressen.
- Bei Site-to-Site-Tunneln ganze interne Netze.
- Überlappende Netze vermeiden.
3 Typische Fehler
Viele WireGuard-Probleme entstehen durch falsche Schlüssel, Routing oder Firewalls.
- Public und Private Key nicht verwechseln.
- Firewall-Port für UDP freigeben.
- Routen und AllowedIPs konsistent planen.
4 Fazit
WireGuard Peers sind einfach aufgebaut, erfordern aber saubere Planung bei Schlüsseln, AllowedIPs und Routing.