1 Funktionsweise
Firewalls steuern den Traffic in drei Richtungen: Internet ↔ DMZ, DMZ ↔ LAN und möglichst restriktiv Internet ↔ LAN. In der DMZ liegen typischerweise Web-, Mail- oder VPN-Einstiegspunkte.
- Isolation: kompromittierte öffentliche Dienste treffen nicht direkt das LAN
- Regelwerke: nur benötigte Ports und Richtungen freigeben
- Jump-/Proxy-Pfade: Verwaltung aus dem LAN gezielt erlauben
2 Typische Einsatzbereiche
- Öffentliche Webserver und Reverse Proxies
- Mail-Gateways und Authentifizierungs-Frontends
- Partner- oder Gästezugänge mit begrenzten Rechten
3 Wichtige Hinweise
- Eine DMZ ohne strikte Firewall-Regeln ist nur ein weiteres flaches Netz.
- Backends im LAN sollten nie unnötig direkt aus der DMZ erreichbar sein.
- Monitoring und Patch-Management in der DMZ sind besonders wichtig.
4 Fazit
Die DMZ ist ein klassisches Segmentierungsmuster: öffentliche Dienste erreichbar machen, ohne das interne Netzwerk unnötig freizugeben.