1 Funktionsweise
Client und Resolver bauen eine TLS-Sitzung auf und tauschen darüber DNS-Nachrichten aus. Im Gegensatz zu DoH bleibt es ein eigenes DNS-Protokoll hinter TLS.
- Port 853: üblicher DoT-Endpunkt
- TLS-Auth: Serverzertifikat prüfbar
- Stub-/Upstream-Resolver: lokal oder zentral nutzbar
2 Typische Einsatzbereiche
- Härtung von Stub-Resolvern auf Clients und Servern
- Verschlüsselter Upstream zu öffentlichen oder eigenen Resolvern
- Privacy in Netzen ohne vertrauenswürdige DNS-Infrastruktur
3 Wichtige Hinweise
- DoT ist oft leichter zu erkennen/filtern als DoH.
- Zertifikats- und Resolver-Pinning erhöhen Sicherheit.
- Interne Split-DNS-Szenarien brauchen passende Architektur.
4 Fazit
DoT ist der direkte Weg zu verschlüsseltem DNS – klarer als DoH im Protokoll, mit vergleichbarem Schutz auf dem Transportweg.