Einträge aus der Kategorie „Allgemeine IT-Konzepte“
Object Storage
Object Storage speichert Daten als Objekte mit eindeutiger ID und Metadaten – typischerweise in Buckets über S3-kompatible APIs. Ideal für Backups, Medien und große unstrukturierte Bestände.
High Availability (HA) zielt auf möglichst unterbrechungsfreien Betrieb trotz Ausfällen einzelner Komponenten. Redundanz, Failover und klare Gesundheitsprüfung sind die Kernbausteine.
Eine SBOM (Software Bill of Materials) listet Komponenten und Abhängigkeiten einer Software. So lassen sich Schwachstellen und Lizenzrisiken schneller den betroffenen Systemen zuordnen.
Ein Runbook beschreibt standardisierte Schritte für wiederkehrende Betriebs- oder Incident-Aufgaben. Es macht Reaktion nachvollziehbar, schneller und weniger personenabhängig.
iSCSI stellt Blockspeicher über IP-Netze bereit: Server sehen entfernte LUNs wie lokale Disks. Ideal für Shared Storage, Cluster und zentrale Storage-Systeme.
PXE (Preboot Execution Environment) startet Rechner über das Netzwerk statt von lokaler Disk. Typisch für Image-Rollouts, Bare-Metal-Provisionierung und Rettungssysteme.
NTP synchronisiert Uhren in Computernetzwerken. Einheitliche, korrekte Zeit ist entscheidend für Logs, Zertifikate, Kerberos/AD, Backup-Zeitpläne und die Nachvollziehbarkeit von Incidents.
ZFS ist ein Dateisystem und Volume-Manager mit Fokus auf Datenintegrität, Snapshots und einfacher Speicherverwaltung. Es kombiniert Pools, Datensätze und Prüfsummen und wird häufig auf Servern und NAS-Systemen eingesetzt.
NFS (Network File System) stellt Verzeichnisse über das Netzwerk bereit, sodass mehrere Systeme dieselben Dateien wie ein lokales Dateisystem nutzen können. Es ist im Linux-/Unix-Umfeld weit verbreitet.
Samba ermöglicht Datei- und Druckfreigaben nach dem SMB/CIFS-Protokoll und verbindet Linux-/Unix-Server mit Windows-Clients. Es kann als einfacher File-Server oder in Active-Directory-Umgebungen eingesetzt werden.